Installation

Adelheid Jewanski<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-zumikon.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>83</div><div class='bid' style='display:none;'>668</div><div class='usr' style='display:none;'>32</div>

Am Sonntag den 28. Januar findet die feierliche Amtseinsetzung von Pfarrerin Adelheid Jewanski in der Kirche Zumikon statt. Es wirken Dekanin Anne-Käthi Rüegg- Schweizer aus Zollikon und das Trio PECHRIMA aus Kilchberg mit.

Ich werde mich wohl nie ganz daran gewöhnen, dass man in den reformierten Kirchen der Deutschschweiz die Amtseinsetzung einer Pfarrperson als "Installation" bezeichnet. Zu sehr erinnert mich dieser Ausdruck an den Installateur im Bau- oder Sanitärbereich, der Leitungen oder Maschinen fest einbaut und funktionstüchtig macht.
Am meisten leuchtet mir ein, dass ich durch die Installation so fest mit der Gemeinde verbunden werden soll, dass ich nicht grad bei den ersten Schwierigkeiten das Handtuch werfe, sondern "befestigt" und begabt durch den "Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit" (1. Tim 1,7) meinem Auftrag treu bleibe.
In der Installation wird deshalb an das Ordinationsgelübde erinnert, das jede Pfarrperson zu Anfang ihrer Berufstätigkeit ablegt. Dadurch ist sie vor Gott und ihrem Gewissen verpflichtet, das Evangelium, wie es in den Schriften des ersten und zweiten Testaments gegeben ist, auszulegen und zu verkündigen.
Das bedeutet Freiheit und Verantwortung zugleich: Frei zur Interpretation der Schriften "wie es der Geist eingibt", und verantwortlich gegenüber Gott, der in Christus erkennbar wird.
Die Installation macht deutlich, dass ich als Pfarrperson ein Amt ausübe, das mir von der Gemeinde übertragen wurde. Ich bin nicht einfach angestellt oder gar unterstellt, sondern frei und verantwortlich der Kirchenpflege gegenübergestellt zur gemeinsamen "zugeordneten" Gemeindeleitung.
Nach dieser eher trockenen Darlegung noch eine schöne Aussicht: Ich freue mich sehr, dass das Trio PECHRIMA bereits vor ein paar Monaten zugesagt hat, im Installationsgottesdienst zu singen. PE steht für Petter Johanson, einem ausgebildeten Tenor, der nur noch selten Oratorien singt aber viel mehr Folk, Soul, Jazz und weitere Mischformen. CHRI steht für Christer Lövold, dem Kirchenmusiker in Kilchberg, mit dem ich während mehr als einem Jahrzehnt sehr gern und kreativ zusammengearbeitet habe. In dem von ihm geleiteten Gospelchor habe ich gern mitgesungen. MA ist das Kürzel für Marc, der das Trio singend und percussiv vervollständigt.
Ich freue mich auf den Gottesdienst, in dem mich Dekanin Anne-Käthi Rüegg Schweizer feierlich ins Pfarramt Zumikon einsetzen wird. Seien Sie dabei und herzlich willkommen - auch zum anschliessenden Essen!
Autor: Adelheid Jewanski     Bereitgestellt: 12.01.2018    
 
aktualisiert mit kirchenweb.ch